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FAQ
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Fragen & Antworten
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MOBILE
Versorgung?
Die
Zahnheilkunde macht in ihren einzelnen Betätigungsbereichen rasante
Veränderungen mit. Neue Felder wie die mobile Versorgung von bettlägerigen,
behinderten o.ä. Patienten stellen die Zahnärzte (innen) vor neue
interessante Aufgaben. Dank der herausragenden Initiative der
Bayerischen Landeszahnärztekammer (z. B. durch das Modell des
Patenzahnarztes) werden zur Zeit die politischen und fachlichen
Voraussetzungen für eine integrierte Versorgung außerhalb der
Zahnarztpraxen geschaffen. Im Rahmen der Veränderungen der
Altersstruktur unserer Bevölkerung eröffnet sich hiermit ein enorm
großes Betätigungsfeld.
Selbstverständlich
kann dieser Bereich nicht – wie immer bei Neuerungen - reibungslos
und ohne Probleme beschritten werden. Sehr häufig scheitert ein
strukturiertes, fachlich fundiertes Vorgehen auf diesem Sektor
bereits an der nötigen technischen Ausstattung. Kleine
Arbeitsschritte (Unterfütterungen, Entfernen von Druckstellen oder
gelockerten Zähnen) sind leicht zu organisieren, aber schon das
Fehlen einer geeigneten Absaugung oder das Bohren im Mund ohne
ausreichende Beleuchtung und Absaugung verhindern viele wesentliche
Behandlungsaspekte. Dies wiederum hält viele Zahnärzte von der
Vor-Ort-Betreuung Ihrer Patienten ab oder schränkt ihr
Behandlungsspektrum erheblich ein.
Und:
mobil ist nicht gleich mobil. Eine
Vielzahl von Herstellern bieten mobile Behandlungseinheiten an, die
schlichtweg zu schwer sind, um sie überhaupt vor Ort zu bekommen. Mobil
und tragbar muss das Motto lauten. Die verwendeten Einheiten
müssen ein geringes Gewicht haben, müssen robust, leicht in
Betrieb zu setzen, aber auch unkompliziert in der Reparatur sein, da
natürlich besondere Belastungen an das Equipment gerichtet werden,
wenn es zu Transportzwecken immer wieder auf- und abgebaut wird.
Mobile
(tragbare) Einheiten können Hand- und Winkelstücke sowohl
elektrisch, als auch per Druckluft antreiben. Letztere Variante
setzt voraus, dass der Behandler Zugriff auf eine externe
Druckluftquelle hat. Diese kann schon innerhalb einer Praxis ohne
große Umbaumaßnahmen geschaffen werden, wenn man alleine einen
Druckluftanschluss in ein ursprünglich reines Beratungszimmer ohne
weitere technische Ausstattung legen lässt. Damit werden sehr
leicht viele zusätzliche Behandlungsoptionen geschaffen. Zahnärzte,
die gelegentlich in Kliniken, Krankenstationen oder Altersheimen tätig
sind, können dort häufig auf bereits vorhandene Druckluftquellen
zurückgreifen. Nicht zuletzt bieten transportable Kompressoren die
Möglichkeit zum Betrieb von Winkelstücken und kleinen
Absaugeinheiten.
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